Der Rinnenofen ermöglicht mit der Anordnung des oder der Induktoren am Boden oder an den Seiten eine fast beliebige Gestaltung des Ofengefäßes und die problemlose Anwendung des Siphonprinzips. Ferner weist der Rinnenofen bezogen auf das Schmelzen von Kupfer gegenüber dem Tiegelofen einen um fast 100 kWh/t geringeren Energieverbrauch auf.
Der Oberofen kann tiegel-, trommel- oder wannenförmig gestaltet sein, die Beheizung erfolgt durch senkrecht oder schräg – selten waagerecht – angebrachte Rinneninduktoren, die aufgrund steigender Leistungsanforderungen überwiegend in der Ausführung als Doppelrinne in W-Form zum Einsatz kommen.
Auf Basis langjähriger Erfahrungen und umfangreicher numerischer Berechnungen wurde die Optimierung der leistungsstarken W-Induktoren mit folgender Zielstellung erfolgreich durchgeführt:
Die daraus entstandene Baureihe leistungsstarker Induktoren verbindet den sehr guten elektrischen Wirkungsgrad mit einer langen Standzeit der Zustellung und einer hohen Zuverlässigkeit des Aggregats. Die Leistungsklassen im Bereich von 300 kW bis 2.000 kW bzw. 2.400 kW (für Messing) geben die notwendige Flexibilität, um je nach geforderter Schmelzrate und Ofenausführung die günstigste Größe einsetzen zu können.
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Frank Donsbach
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